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Komplexe Methodendesigns in der multi-, inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung

Anfang
18.06.2021 10:00 Uhr
Ende
19.06.2021 15:00 Uhr

Gemeinsame Frühjahrstagung der Sektionen „Methoden der empirischen Sozialforschung“ und „Umweltsoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Erfolgreiche System- und Strukturtransformationen hängen wesentlich von technischen Möglichkeiten, finanzieller Realisierbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz ab. Daher bedarf es bei der Forschung zu Fragestellungen im Bereich der Nachhaltigkeit der umsichtigen Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen (z. B. Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurswissenschaften) und der besonderen Methodenreflexion. Multi-, inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte starten dabei in der Regel mit einer Kombination unterschiedlicher Forschungsparadigmen und Untersuchungsformen, die auf verschiedenen Systemebenen verortet sein können und im Idealfall in ein integriertes Gesamtergebnis aller Teildisziplinen münden. Damit der Idealfall auch eintritt, bedarf es nicht nur der umsichtigen Zusammenarbeit, sondern auch besonderer methodologischer und methodischer Reflexionen. Eine zentrale Herausforderung besteht dabei darin, die Ergebnisse einzelner Disziplinen so zu übersetzen, dass sie von den anderen verstanden und als Bestandteile ihrer Analysen verwendet werden können.

Die gemeinsame Frühjahrstagung der Sektionen „Methoden der empirischen Sozialforschung“ und „Umweltsoziologie“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie bietet ein breites Spektrum an vielversprechenden disziplinspezifischen, aber auch interdisziplinären Vorträgen zu den unten genannten Themen. Insbesondere die letztgenannten zeigen auf, dass integriertes Forschen anstelle von disziplinärer Abschottung kein Wunschdenken bleiben muss. So soll die Veranstaltung auch dazu beitragen, die verschiedenen Disziplinen, die sich gerade auch am Forschungszentrum Jülich widerfinden, zu einem produktiven Austausch zu motivieren.

Die Veranstaltung findet in diesem Jahr als hybrides Format statt.

Vortragsthemen:

  • Energiesystemfragen modellieren
  • Qualität in der Umfrage sichern
  • Ungleichheiten verstehen
  • Mobilität analysieren
  • Integrierend forschend
  • Transdisziplinär forschen

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