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Speicherung und Transport: eine flüssige Pfandflasche für Wasserstoff

Um kurzfristig als Energieträger verfügbar zu sein, muss Wasserstoff sicher gespeichert und zuverlässig transportiert werden können. Das kann in unterirdischen Speichern geschehen, im bereits vorhandenen Erdgasnetz, oder mithilfe neuer Technologien – wie die LOHC-Technologie, die von Wissenschaftlern des Forschungszentrums entwickelt wurde.

Wasserstofflogistik mit LOHCPrinzip des Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC)
Copyright: Forschungszentrum Jülich/SeitenPlan

Dazu binden sie den Wasserstoff an eine organische Trägerflüssigkeit („liquid organic hydrogen carrier“, kurz LOHC) . Die Trägerflüssigkeit dient den Forschern als eine Art flüssige Pfandflasche für Wasserstoff. Schon ein einziger Liter bindet über 650 Liter Wasserstoff. Von ihrer Handhabung und den physikalischen Eigenschaften her ist die ölige Substanz üblichen Kraftstoffen recht ähnlich und lässt sich mit Tanklastern und Zügen einfach und gefahrlos transportieren.
Pressemeldung "Aus dem Labor auf die Schiene"