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Institut für Neurowissenschaften und Medizin
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Neuromodulation kognitiver Funktionen

Die Anwendung nicht-invasiver Gehirnstimulation, wie z.B. transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) oder transkranielle Magnetstimulation (TMS), kann regionale Gehirnaktivität modulieren und somit zugrundeliegende kognitive Funktionen beeinflussen. Je nach Stimulationsmodus und Stimulationsort kann die Stimulation entweder inhibierend oder fazilitierend sein und somit (verschiedene) Einflüsse auf das Verhalten ausüben.

Studien haben gezeigt, dass die Anwendung von tDCS über dem parietalen Kortex die Prozessierung von Gesten bei gesunden Probanden verbessern kann (Weiss, Achilles et al., 2013). Weiterhin führte die Anwendung von tDCS über dem parietalen Kortex bei Schlaganfallpatienten, die an einer Apraxie litten, in einer Pilotstudie zu einer verbesserten Imitation von Gesten (Ant et al., im Druck). Diese vielversprechenden Ergebnisse in dem Gebiet der Neurorehabilitation des Defizits Apraxie werden aktuell in einem größeren Patientenkollektiv untersucht.


  • Ausgewählte Publikationen

    • Ant JM, Niessen E, Achilles EIS, Saliger J, Karbe H, Weiss PH, Fink GR (im Druck). Anodal tDCS over left parietal cortex expedites recovery from stroke-induced apraxic imitation deficits: a pilot study. Neurological Research and Practice.
    • Weiss PH, Achilles E, Moos K, Hesse MD, Sparing R, Fink GR. (2013). Transcranial direct current stimulation (tDCS) of left parietal cortex facilitates gesture processing in healthy subjects. Journal of Neuroscience, 33, 19205-19211. DOI: 10.1523/JNEUROSCI.4714-12.2013


  • Alle Publikationen Motorische Kognition

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