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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Ozonbildung 1990 und jetzt

Seit den 1990er Jahren hat sich durch die Einführung von Katalysatoren für Fahrzeuge einiges für die Ozonbildung verändert. Um diese Änderungen zu erstehen, kann man sich zunächst ansehen, was mit einem Luftpaket geschieht, das aus der Stadt Richtung Wald wandert...

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Vereinfacht kann man annehmen: Ein hohes Verhältnis von Kohlenwasserstoffen zu Stickoxiden in den Abgasen führt zu stark gesteigerter Ozonproduktion. In den 90ern waren sowohl die Stickoxid- als auch die Kohlenwasserstoff-Konzentrationen in den Städten sehr hoch – da durch ebenfalls die Ozonproduktion. Wanderte das Luftpaket Richtung Umland, wurden zwar die Schadstoffe verdünnt; sie reichten aber für eine durchgehend starke Ozonproduktion.
Heute werden dank der Katalysatoren in den Städten kaum noch Kohlenwasserstoffe ausgestoßen. Stickoxid-Ausstöße sind nur leicht zurückgegangen. Das kleinere Verhältnis von Kohlenwasserstoffen zu Stickoxiden sorgt für eine deutlich geringere Ozonproduktion!
Natürlich muss zukünftig auch der Stickoxid-Ausstoß reduziert werden, da diese ebenfalls klima- und gesundheitsschädlich sind. Das ist aber aus Sicht der Ozonproduktion unserer Forschung zufolge bei den aktuellen Kohlenwasserstoff-Konzentrationen kein Problem mehr.

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Weltweit betrachtet ist die Ozon-Problematik noch nicht gelöst. Unser Ergebnis der stark zurückgegangenen Ozonproduktion bezieht sich nur auf Deutschland. In Europa ist zwar überwiegend ein ähnlicher Trend zu erwarten, es gibt aber auch etliche Länder mit stark veralteter oder gänzlich anders zusammengesetzter Fahrzeugflotte!

Stickoxide in deutschen Innenstädten


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