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Institut für Energie- und Klimaforschung

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Forschungsflüge mit HALO: Eiswolken und Luftverkehr im Fokus

Je nach Sonnenstand, Tageszeit und Eigenschaften wirken die dünnen hohen Zirruswolken in der Arktis überwiegend wärmend. Bislang gibt es allerdings kaum direkte Zirren-Messungen in hohen Breiten, Klimamodelle berücksichtigen diese unzureichend. In diesem Monat fliegt das deutsche Forschungsflugzeug HALO unter anderem in Richtung Nordeuropa und Arktis. Ziel ist es, den Beitrag der Zirruswolken zur besonders starken Erwärmung dieser Region besser zu verstehen. Zudem nimmt das 70-köpfige Forschungsteam die Effekte des Luftverkehrs im stark beflogenen Mitteleuropa in den Blick. Die Forschenden untersuchen, zu welcher Tageszeit die Kondensstreifen-Zirren möglichst wenig wärmen und ob sie sich in bestimmten Wettersituationen vermeiden lassen. Dies könnte für eine zukünftige klimafreundliche Flugplanung von enormem Wert sein. An der Mission CIRRUS-HL (CIRRUS in High Latitudes) sind auch Wissenschaftler:innen des Jülicher Instituts für Stratosphärenforschung beteiligt. Koordiniert wird CIRRUS-HL vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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