Molekular- und Zellphysiologie

Ionenkanäle, Ionentransporter und Rezeptoren erlauben Zellen, auf extrazelluläre Signale zu reagieren und mit anderen Zellen zu kommunizieren. Wir benutzen eine Kombination aus physikalischen, biologischen, mikroskopischen und computer-gestützten Verfahren, um die molekularen Mechanismen und zellulären Funktionen dieser Proteine zu untersuchen. Unser Ziel ist, die Rolle dieser Proteine unter pathologischen Bedingungen zu verstehen und Strategien zur Korrektur von Fehlfunktionen zu entwickeln, die in Zukunft zur Behandlung menschlicher Erkrankungen eingesetzt werden können. 

Aktuelles

Hochaufgelöste Einblicke in den Transport von Glutamat durch Computer-Simulationen und Röntgenkristallographie

Jülicher Forscher haben mithilfe von Simulationen auf dem Supercomputer JURECA und Röntgenkristallographie aufgeklärt, wie Natriumionen den Transport von Glutamat im Gehirn antreiben. Zuständig dafür sind die sogenannten Excitatory Amino Acid Transporters, kurz EAATs, welche den Botenstoff Glutamat aus dem synaptischen Spalt zwischen Nervenzellen entfernen. Der Beitrag wurde in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazins "Science Advances" veröffentlicht.

Logo Graduiertenkolleg

Optimiertes künstliches Sehen: DFG fördert neues Graduiertenkolleg

Jülicher Forscher haben mit Kollegen der RWTH Aachen und der Universität Duisburg-Essen das Graduiertenkolleg „Innovative Schnittstellen zur Retina für optimiertes künstliches Sehen – InnoRetVision“ ins Leben gerufen. Ziel ist die Entwicklung neuer Technologien für Retinaimplantate und die Erforschung der biologischen Veränderungen im Sehsystem bei Retinaerkrankungen.