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Ausschreibender Bereich: INM-5 - Nuklearchemie
Kennziffer: 2021D-037

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Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin - Nuklearchemie (INM-5) liegen in dem Einsatz von Radionukliden für medizinisch-diagnostische Zwecke zur Aufklärung und Untersuchung des Gehirns. Ein Forschungsschwerpunkt ist hierbei die Visualisierung des Aminosäuremetabolismus sowie verschiedener Rezeptor- und Transmittersysteme des Gehirns sowie deren Veränderung bei neurodegenerativen Erkrankungen. Neben der Synthese neuer Radiotracer für die PET-Bildgebung und der Entwicklung innovativer Radiomarkierungsmethoden, werden Produktionsmethoden für medizinisch relevante Radionuklide (nicht-standard PET-Nuklide) am Zyklotron entwickelt, die neue Möglichkeiten zur Diagnostik eröffnen. Dazu gehört auch die Entwicklung von Verfahren zur Isolierung und nachfolgenden Markierung sowohl neuer als auch etablierter Radionuklide. Das INM-5 besitzt daher jeweils ein Team im Bereich der Radionuklidentwicklung, der Radiotracerherstellung, der Radiopharmakologie und der Produktion von Radiotracern für die humane Anwendung. Das letzte Team stellt die Schnittstelle zwischen Radiochemie und Medizin dar, die die Versorgung der PET-Geräte mit neuen, innovativen Radiotracern unter GMP-Bedingungen gewährleistet.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Nuklearchemie

Ihre Aufgaben:

Wissenschaftliches Ziel dieser Doktorarbeit ist die Entwicklung neuer 11C- bzw. 18F-markierter Liganden zur Visualisierung von Struktur und Funktion des Gehirns. Dazu gehören:

  • Design und Synthese von organischen Radiotracern für die PET-Hirndiagnostik
  • Synthese geeigneter Vorläuferverbindungen zur Radiomarkierung
  • Auswahl und Entwicklung von Markierungsstrategien
  • Durchführung der Radiomarkierungsarbeiten mit anschließender Automatisierung des Syntheseprozesses
  • Analytische Untersuchungen zur Charakterisierung des Metabolismus von Radiotracern
  • Charakterisierung der biologischen Eigenschaften innovativer Radiotracer

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Chemie
  • Fundierte Kenntnisse in präparativer organischer Chemie
  • Wünschenswert sind Kenntnisse der Radiomarkierung mit 18F bzw. 11C
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise sowie ein sorgfältiger Arbeitsstil
  • Exzellente organisatorische Fähigkeiten
  • Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit in interdisziplinären und international besetzten Arbeitsgruppen

Unser Angebot:

Wir arbeiten an hochaktuellen gesellschaftlich relevanten Themen und bieten Ihnen die Möglichkeit, den Wandel aktiv mitzugestalten! Wir unterstützen Sie in Ihrer Arbeit durch:

  • Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team aus motivierten Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern sowie Partnern in nationalen und internationalen Projekten
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken in Verbindung mit einem sozial ausgeglichenen Arbeitsumfeld
  • Herausragende Forschungsinfrastruktur eines der größten Forschungszentren Europas
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung durch Ihre/n wissenschaftliche/n Betreuer/in
  • Flexible Arbeitszeitmodelle und 30 Urlaubstage im Jahr
  • Ein strukturiertes Promotionsprogramm für Sie und Ihre Betreuenden mit einem umfassenden Weiterbildungs- und Vernetzungsangebot über die Doktorandenplattform JuDocs https://www.fz-juelich.de/judocs

Die Position ist zunächst auf 3 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (50%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund) und zusätzlich 60 % eines Monatsgehaltes als Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“). Informationen zur Promotion im Forschungszentrum Jülich inklusive der Standorte finden Sie hier http://www.fz-juelich.de/gp/Karriere_Docs

Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.