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Ausschreibender Bereich: IEK-1 - Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren
Kennziffer: 2021-233

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Für den Klima- und Umweltschutz sowie für die Energiewende erforschen wir am Institut für Energie- und Klimaforschung - Werkstoffsynthese und Herstellungsverfahren (IEK-1) – Materialien und Komponenten für fortschrittliche Energiewandler und Hochleistungsspeicher. Den Schwerpunkt bilden dabei oxidkeramische Brennstoff- / Elektrolysezellen, Festkörper-Batterien, Wärmedämmschichten für Gasturbinen und Gastrennmembranen. Verbunden damit entwickeln wir Werkstoffe und Herstellungsverfahren. Diese zielen auch auf die Effizienzsteigerung der Energieumwandlung aus fossilen Brennstoffen ab, solange diese genutzt werden müssen. Unsere Arbeit beinhaltet die schnelle Übertragung der wissenschaftlichen Resultate und der entwickelten Technologien in die Industrie und trägt damit zur Lösung einer der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit bei.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Chemielaborant / Chemisch-Technischer Assistent (w/m/d)

Ihre Aufgaben:

Wir nutzen unsere langjährige Expertise auf dem Gebiet der Synthese neuer Materialien und deren Verarbeitungsmethoden zur Herstellung von Schichten und Werkstoffen sowie zahlreiche Beschichtungstechniken aus den Bereichen thermisches Spitzen, Keramiktechnologie und Gasphasenverfahren, wobei wir auf einen hochmodernen Maschinenpark zurückgreifen.

Sie möchten, basierend auf Ihrer fundierten chemischen/chemisch-technischen Ausbildung, Ihr erlerntes Know-how anwenden, umsetzen und voranbringen? Ihr Ziel ist es über den rein chemischen Tellerrand hinauszusehen und Ihre Möglichkeiten zu nutzen dies in Bereichen wie z.B. Pasten- und Schlickertechnologie, Pulver- und Pastencharakterisierung, deren Verarbeitung, Qualitätssicherung und späteren Einsatz anzuwenden? Dann bewerben Sie sich wenn sie u.a. folgende Aufgaben erfüllen können:

  • Planung und Durchführung der Herstellung von Keramikkomponenten, die in Festoxid-Brennstoff- und Elektrolysezellen, Batterien oder Gastrennmembranen zum Einsatz kommen. Hierzu werden vorwiegend Technologien und Materialien aus der Verarbeitung von Oxidkeramiken wie Siebdruck, Nasspulverspritzen oder Foliengießen verwendet.
  • Herstellung, Aufbereitung und Konditionierung der keramischen Pulver, deren Weiterverarbeitung zu Pasten, Schlickern u.ä.
  • Technische Umsetzung z.B. im Siebdruck oder artverwandter Verfahren
  • Qualitätsüberwachung und -sicherung der Prozesskette, die anschließende Nachbehandlung wie Trocknung/Sinterung
  • Datenerfassung und –dokumentation mittels EDV-Systemen zur Prozesskontrolle und -datenverarbeitung

Ihr Profil:

  • Abgeschlossene Ausbildung zum/zur Chemielaboranten/in, chemisch-technische/n Assistenten/in
  • Kenntnisse in der Ver- oder Bearbeitung keramischer oder metallischer Pulver
  • Erfahrungen und Kenntnisse in der keramischen Prozesstechnik sind vorteilhaft (z.B. Siebdruck, Presstechnologien…)
  • Computer- und Softwarekenntnisse die für die Anlagensteuerung und Datenerhebung/-auswertung erforderlich sind
  • Ausgeprägte Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit mit internen, externen und englischsprachigen Kolleginnen und Kollegen
  • Systematische und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Unser Angebot:

Wir arbeiten an hochaktuellen gesellschaftlich relevanten Themen und bieten Ihnen die Möglichkeit, den Wandel aktiv mitzugestalten!

  • Sie werden Teil eines interdisziplinären, internationalen Teams aus Techniker:innen, Wissenschaftler:innen und Doktorand:innen und den Verwaltungskräften die uns aus dem Institut zuarbeiten.
  • Es erwartet Sie eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit im Feld unserer manufakturähnlichen Herstellung, Charakterisierung und Verarbeitung von Festoxid-Brennstoff- und Elektrolysezellen.
  • Sie haben Kontakt zu weiteren Institutsbereichen des IEK und des Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA) mit welchen Sie teilweise gemeinsam zusammenarbeiten werden. Somit haben Sie auch die Gelegenheit zu sehen, wohin die hergestellten Bauteile gehen, wie sie verwendet werden und was sie leisten.
  • Die Infrastruktur des IEK-1 und des gesamten Forschungszentrums ist exzellent und steht zur Verfügung bei Aufgaben, die institutsintern nicht gelöst werden können.
  • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir sowohl intern als auch extern an und wir ermuntern Sie diese wahrzunehmen.
  • Flexible Arbeitszeitmodelle sowie 30 Urlaubstage im Jahr runden unser Angebot ab


Wir bieten Ihnen eine zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive. Interne Bewerberinnen und Bewerber mit unbefristetem Arbeitsvertrag können sich ebenfalls gerne bewerben.
Vergütung und Sozialleistungen erfolgen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund).

Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 02.07.2021 über unser
Online-Bewerbungsportal!

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.