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Ausschreibender Bereich: IEK-14 - Elektrochemische Verfahrenstechnik
Kennziffer: 2020D-023

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Zukünftige Brennstoffzellen-Systeme erfordern Komponenten mit hohen Qualitätsstandards und strengen Kostenvorgaben, die reproduzierbar bei hohen Stückzahlen hergestellt werden können. Die ausgeschriebene Arbeit soll zu diesem Thema einen wissenschaftlich methodischen sowie anwendungsnahen Beitrag leisten. Am Institut für Energie- und Klimaforschung wird auf dem Gebiet der elektrochemischen Energiewandler sowie autonomer Energiesysteme gearbeitet. Hierzu werden Energiesysteme und deren Komponenten sowie elektrochemische Vorgänge und Prozessführungen modelliert, experimentell untersucht und realisiert sowie systemanalytisch betrachtet.

Elektrochemische Energiewandler wie Brennstoffzellen und Elektrolyseure werden im Wesentlichen aus Wiederholeinheiten, bestehend aus Membran-Elektroden-Einheiten und Bipolarplatten (BPP) aufgebaut. Der Fokus wird bei dieser Arbeit auf die BPP gelegt. Deren Hauptfunktionen sind: Gleichverteilung der Fluide über die aktive Fläche, gleichmäßige Leitung von elektrischem Strom und Wärme und mechanische Stabilisierung des Gesamtaufbaus.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Komponenten für zukünftige Brennstoffzellen-Generationen

Ihre Aufgaben:

  • Ermittlung des Status quo bei BPP für Brennstoffzellen in Automotive-Anwendungen unter Berücksichtigung eingesetzter Materialien/Beschichtungen, Flowfieldstrukturen, Auslegungsansätze, Betriebsparameter, experimenteller und theoretischer Ergebnisse
  • Voruntersuchungen an BPP-Designvarianten mit dem Ziel, auf Basis bekannter BPP-Designs ein für die Anwendung geeignetes Grundkonzept zu ermitteln
  • Experimentelle (Fokus Beurteilung der 2-Phasen-Strömung) und simulationsgestützte (CFD) Arbeiten
  • Erstellung von Konzepten zu Scale-Up und Stackassemblierung, um eine für Automotive-Anwendungen ausreichende Brennstoffzellen-Stackleistung zu erreichen
  • Durchführung von Qualitäts- und Funktionstests der BPP in Brennstoffzellen inkl. experimenteller Untersuchungen (Ex-Situ und Brennstoffzellenbetrieb) an den verschiedenen Prototypen-Generationen der BPP

Ihr Profil:

  • Mit guten Leistungen abgeschlossenes Studium (Master) der Verfahrenstechnik, Energietechnik, Maschinenbau oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Vorkenntnisse in der Konstruktion sind erforderlich
  • Vorkenntnisse in ANSYS (CFD, FEM) sowie LabView sind vorteilhaft
  • Interesse an der Entwicklung neuartiger Lösungsansätze
  • Selbstständige und analytische Arbeitsweise
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift


Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung durch Ihre/n wissenschaftliche/n Betreuer/in
  • Die Teilnahme an überfachlichen Seminaren inklusive Zertifikat
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung analog der Entgeltgruppe 13 (75 %) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren
  • Informationen zur Beschäftigung als Doktorand/in im Forschungszentrum Jülich finden Sie hier http://www.fz-juelich.de/gp/Karriere_Docs


Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 15.03.2020 über unser
Online-Bewerbungsportal!

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2020D-023: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.