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Ausschreibender Bereich: ICS-8 - Bioelektronik
Kennziffer: 2020D-015

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Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen eine Kontamination mit Krankheitserregern nicht ausgeschlossen werden kann, z. B. nach Großschadensereignissen wie Überschwemmungen oder Erdbeben. Die Versorgung mit unserem wichtigsten Lebensmittel Trinkwasser ist weltweit von großer Bedeutung. Im Vorläufer-Projekt AquaNANO wurde das Potential der magnetischen Immunodetektion für die Detektion von Pathogenen im Wasser erkannt und in einer gemeinsamen Übung mit dem THW grundsätzlich demonstriert. Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojekts "Nanosonden basierte Schnellanalytik von Trinkwasser in Krisensituationen (NANObeST)" ist die Erforschung, Erprobung und Etablierung eines mobil einsetzbaren Schnellanalysesystems für Trinkwasser. Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk (THW) soll ermöglicht werden, im Einsatz innerhalb kürzester Zeit mikrobielle Verunreinigungen von Rohwasserquellen zu detektieren und zu quantifizieren. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie über den folgenden Link:
https://www.fz-juelich.de/ics/ics-8/EN/AboutUs/OrganizationAndResearchGroups/MagFieldSensors/_node.html

Verstärken Sie den Institutsbereich Bioelektronik zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) - Magnetische Detektion von Nanosonden für die Trinkwasser-Schnellanalytik in Krisensituationen

Ihre Aufgaben:

  • Sie erforschen das Verfahren der Frequenzmischungs-Magnetdetektion weiter und wenden es auf kompetitive magnetische Immunoassays an. Über verschiedene Antikörper-Funktionalisierung der Magnetpartikeltypen wird eine gleichzeitige Detektion mehrerer Pathogene in einer Probe ermöglicht
  • Sie erweitern die Methode der magnetischen Frequenzmischung auf simultane Amplituden- und Phasendetektion mehrerer Frequenzmischkomponenten, um unterschiedliche Magnetpartikeltypen unterscheiden zu können und vergleichen die Techniken der Phasenanalyse bei Frequenzvariation und Nullstellenanalyse bei Offset-Feldvariation
  • Durch Implementation einer digitalen Demodulationseinheit in den Magnetreader-Messgeräten entwerfen und realisieren Sie anwenderspezifische Magnetreader-Messgeräte zur Erprobung bei den Projektpartnern. Besonderer Fokus liegt auf der Realisierung portabler batteriebetriebener Magnetreader-Detektionsgeräte, die intuitiv bedienbar konzipiert sind und die robust gegen die widrigen Einsatzbedingungen bei einer Katastrophenlage sind. Mittels Temperatursensorik und Kompensationsalgorithmen zur Signalkorrektur sollen auch unter stark schwankenden Umgebungsbedingungen verlässliche Messergebnisse erhalten werden.

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (MSc) in Physik, Elektrotechnik oder einem vergleichbaren Studienfach
  • Fließende Deutschkenntnisse
  • Fundierte Kenntnisse auf mindestens einem der folgenden Gebiete: Nanotechnologie, Magnetfeldsensorik, Immunodetektion, Messverstärker, Messgeräteentwicklung oder Mikrocontroller-Programmierung

Unser Angebot:

  • Eine vielseitige, hochmotivierte Arbeitsgruppe internationaler Prägung innerhalb einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Kooperation mit den Verbundpartnern Fraunhofer IME Aachen und THW, den assoziierten Partnern DITABIS AG und IWA GmbH sowie mehreren Firmen im Projektbeirat
  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Teilnahme an Projekttreffen und internationalen Konferenzen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung
  • Unterstützung bei der Einarbeitung
  • Promotion an der RWTH Aachen
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren
  • Die Teilnahme an überfachlichen Seminaren inklusive Zertifikat
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z.B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung analog der Entgeltgruppe 13 (65 %) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund).
  • Informationen zur Beschäftigung als Doktorand/in im Forschungszentrum Jülich finden Sie hier http://www.fz-juelich.de/gp/Karriere_Docs


Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengleichheit und Vielfalt.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Die Position ist bis zur erfolgreichen Besetzung ausgeschrieben. Bitte bewerben Sie sich daher möglichst zeitnah. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser
Online-Bewerbungsportal!

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2020D-015: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.