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Ausschreibender Bereich: IEK-4 - Plasmaphysik
Kennziffer: 2019D-176

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Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Plasmaphysik (IEK-4) führt im Rahmen des nationalen Fusionsprogramms der Helmholtz-Gemeinschaft und des Konsortiums EUROfusion ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm zu ausgewählten Problemen der Hochtemperatur-Plasmaphysik sowie der Materialforschung für Fusionsanlagen durch. Es bearbeitet dabei schwerpunktmäßig Fragestellungen, die den wissenschaftlichen Betrieb der neuen Großexperimente ITER und W7-X vorbereiten, und führt Projekte im Bereich der Plasmaphysik und Fusionstechnologie durch, die den Aufbau unterstützen. Sowohl die wissenschaftlichen Aufgaben als auch die Projektarbeiten dienen letztlich dem Ziel, die Voraussetzungen für ein brennendes Fusionsplasma zu schaffen und damit eine neue Primärenergiequelle für die Stromerzeugung zu erschließen.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Doktorand (w/m/d) auf dem Gebiet Oberflächenphysik / Physikalische Chemie

Ihre Aufgaben:

  • Untersuchung von Mechanismen der Wasserstoffrückhaltung in Materialien, die in Fusionsmaschinen als erste Wand eingesetzt werden
  • Herstellung und Charakterisierung von Verbindungen im Ultrahochvakuum (z. B. Oxide, Carbide, Legierungen) an der Oberfläche von Metallen (z. B. Beryllium, Wolfram) durch Bedampfen und Ionenbeschuss unter definierten Bedingungen
  • Bestimmung chemischer und physikalischer Erosion der Oberflächenschichten durch Beschuss mit Deuteriumionen sowie des Inventars an Deuterium im Material


Dazu stehen an einem dedizierten Experiment oberflächenanalytische Methoden (XPS, UPS, TDS, ISS) sowie Ionenstrahlanalyse (RBS, NRA) mittels eines 1.7 MV-Tandem-Beschleuniger zur Verfügung.

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) im Fachbereich Physik oder physikalischer Chemie
  • Eignung für Arbeiten in einem Kontrollbereich (Labor des Tandembeschleunigers)
  • Erfahrung im Bereich Ultrahochvakuumapparaturen und/oder Oberflächenanalystik
  • Sichere Englischkenntnisse
  • Erfahrungen mit (analoger) Elektronik und Programmierung wünschenswert

Unser Angebot:

  • Hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
  • Eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
  • Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
  • Kontinuierliche fachliche Betreuung
  • Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z. B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot
  • Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75%) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund). Eine über die Grundvergütung hinausgehende Vergütung ist ggf. möglich
  • In der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 06.10.2019 über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019D-176: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.