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Ausschreibender Bereich: IEK-13 - Modellierung und Simulation von Werkstoffen in der Energietechnik
Kennziffer: 2019-269

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Das IEK-13 ist ein neugegründeter Institutsbereich im Institut für Energie- und Klimaforschung der Forschungszentrum Jülich GmbH. Mit seinem Fokus auf Theorie, Modellierung und Simulation von Werkstoffen in der Energietechnik, baut es auf die etablierte Gruppe von Herrn Prof. Dr. Michael Eikerling auf. Wir haben das Ziel, ein führender Institutsbereich für die nahtlose Integration multidisziplinärer und skalenübergreifender Methoden und Kompetenzen in physikalischer Theorie und Materialsimulation, von molekularer Skala bis zum Systemlevel, zu etablieren. Wir schaffen Grundlagenwissen und ziehen daraus Schlüsse für Materialdesign und -Herstellung, indem wir Struktur-Eigenschafts-Beziehungen entschlüsseln und Strategien entwickeln, um Performance und Haltbarkeit in elektrochemischen Energiegeräten, z.B. Brennstoffzellen, Batterien und Elektrolyseuren zu verbessern.

Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als

Postdoc (w/m/d) im Bereich "Erweiterte elektrochemische Impedanzspektroskopie zur Brennstoffzellen-Diagnostik"

Ihre Aufgaben:

Sie werden Mitarbeiter im Bereich „Physikalische Modellierung und Diagnostik“ und in enger Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Thomas Kadyk arbeiten. Die Forschung in diesem Bereich zielt auf die Komponentenebene (poröse Elektroden usw.) und das Gerätelevel ab – im Hinblick auf Performance- und Lebensdauermodellierung sowie die Entwicklung diagnostischer Methoden und Werkzeuge in engem Dialog mit Industriepartnern.
Ihre Aufgaben im Detail:

  • Recherchen und Studien zu physikalischer Modellierung elektrochemischer Impedanzphänomene
  • Mitarbeit bei der Entwicklung von dynamischen und hierarchisch physikalisch-mathematischen Modellen für die impedanzspektroskopische Charakterisierung von Werkstoffen und Komponenten in elektrochemischen Energiegeräten
  • Durchführung von Parameterstudien zum Einfluss von Struktur (z.B. Partikel- und Porengrößenverteilungen) und Evalulierung von Betriebsbedingungen auf Impedanzantwortfunktionen und systematisch Impedanzmodelle durch Abgleich experimenteller Daten aus der Literatur (oder von Projektpartnern)
  • Implementierung von Diagnostikmethoden und -werkzeugen zur Parameterbestimmung und Lebensdauer-Performanz-Abschätzung basierend auf Impedanzmodellen
  • Betrachtung von Unsicherheiten, Sensitivitäten und Zuverlässigkeitsanalysen der bestimmten Parameter


Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master) der Physik, Chemie oder den Ingenieurswissenschaften mit abgeschlossener und Promotion im Bereich der Theorie und Modellierung elektrochemischer Materialien und Systeme oder einem angrenzenden Bereich
  • Fundierte Kenntnisse in Physikalischer Chemie, insbesondere statistischer Mechanik, Thermodynamik, Fluiddynamik etx.
  • Ausgeprägte Fähigkeiten zu mathematischer Modellierung
  • Atarke intrinsische Motivation und scharfer Forschergeist
  • Selbstorganisiertes und unabhängiges Arbeiten
  • Aehr gut ausgeprägte Fähigkeiten in Zusammenarbeit und Kommunikation zur Interaktion im Team
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift


Unser Angebot:

  • Exzellente Perspektiven und Karrieremöglichkeiten im neu gegründeten Institutsbereich IEK-13 in einem stetig wachsenden Technologiesektor
  • Nutzung der hohen Reputation sowie der starken nationalen und internationalen Vernetzung des Direktors des Institutsbereichs, Herrn Prof. Dr. Michael Eikerling
  • Unterstützung durch die Wissenschaftler am IEK-13, die über tiefgehende und diversifizierte Expertise in theoretischer Elektrochemie, Werkstoffmodellierung und Erfahrungen in einem breiten Spektrum an Methoden, von Quantenmechanischen Simulationen bis hin zu ingenieurswissenschaftlicher Modellierung, verfügen
  • Aufgeschlossene und stimulierende Diskussionskultur
  • Nicht-hierarchische Führungsstruktur mit vielfältigen Möglichkeiten professionelle Fähigkeiten zu entwickeln
  • Enges Netzwerk mit global führenden Industriepartnern
  • Die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten, z.B. in Vancouver/Kanada
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen, Symposien und Workshops
  • Attraktive Gleitzeitgestaltung und vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Eine zunächst auf 2 Jahre befristete Stelle mit der Möglichkeit einer längerfristigen Perspektive
  • Die Möglichkeit zur `vollzeitnahen` Teilzeitbeschäftigung
  • Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)


Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Zusatzinformationen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal online.

Fragen zur Ausschreibung?
Kontaktieren Sie uns gerne unter Angabe der Kennziffer 2019-269: karriere@fz-juelich.de
Bitte beachten Sie, dass aus technischen Gründen keine Bewerbungen per E-Mail angenommen werden können.