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Ausschreibender Bereich: IEK-STE - Systemforschung und Technologische Entwicklung
Kennziffer: 2019M-078, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwissenschaften

Masterarbeit: Consequential Life Cycle Assessment von Power-to-Gas Technologien

Bei einem weiterhin starken Ausbau an fluktuierender Erneuerbarer Energie bedarf es großtechnischer Speicher- und Nutzungsmöglichkeiten. Elektrolytische Wasserstoffproduktion stellt dabei eine Möglichkeit zur Speicherung dar. Diese einfachste Form von Power-to-Gas ermöglicht die Nutzung von regenerativen Energien für die Sektorkopplung, z. B. mit Verkehr oder Stahlindustrie. Durch weitere Verarbeitung des erzeugten Wasserstoffs zu synthetischem Methan oder flüssigen Kraftstoffen lassen sich noch weitere Prozesse auf Basis von erneuerbaren Energien versorgen.

Die Entscheidung, ein Fahrzeug mit Wasserstoff oder synthetischem Erdgas zu betreiben, hat diverse Auswirkungen auf die Umwelt. Dabei ist es nicht nur wichtig, welche Energiequelle zur Herstellung genutzt wird, sondern auch welche Technologie dabei verdrängt wird. Es geht also darum, welche Konsequenzen durch den Einsatz dieser neuen Technologie zu erwarten sind und wie sich das System dadurch verändert.
Ziel dieser Arbeit ist daher die Durchführung eines consequential Life Cycle Assessments (cLCA) am Beispiel von Power-to-Gas Technologien im Verkehr.

Aufgabenstellung:

  • Literaturrecherche zu consequential Life Cycle Assessment und Formulierung einer Forschungsfrage am Beispiel Power-to-Gas
  • Erstellung von Prozessketten (Herstellung der Fahrzeuge, Nutzung, Entsorgung bzw. Recycling) für das System Personenverkehr
  • Übertragung bereits existierender attributional LCA-Modelle in einen consequential Ansatz
  • Bewertung von Power-to-Gas im Verkehrssektor einschließlich Sensitivitätsanalysen

Anforderungen:

  • Studium Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur oder vergleichbarer Studiengang.
  • Interesse an energietechnischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen.
  • Selbstständige und analytische Arbeitsweise
  • Vorwissen über Life Cycle Assessment ist erwünscht.

Ansprechpartnerin:

Dr.-Ing. Petra Zapp
Tel. 02461/61-5942
p.zapp@fz-juelich.de
Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK) – Systemforschung und Technologische Entwicklung (STE)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich

Web: http://www.fz-juelich.de/iek/iek-ste/