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Jülich zählt zu den führenden Forschungseinrichtungen in Deutschland

Ranking zur Leistungsstärke institutioneller Forschung belegt das hohe Niveau der Jülicher Wissenschaftler 

Als im Herbst vergangenen Jahres Forschende den Nachweis der sogenannten Quantenüberlegenheit erbrachten, war dies ein vielbeachteter wissenschaftlicher Meilenstein. Er galt als Beweis der These, dass Quantencomputer bestimmte Aufgaben deutlich schneller lösen können als herkömmliche Rechner. Der in der renommierten Zeitschrift „Nature“ vorgestellte Quantenprozessor benötigte dann tatsächlich auch nur ganze 200 Sekunden für die Lösung eines Problems, dessen Bearbeitung auf dem schnellsten Superrechner der Welt ungefähr 10.000 Jahre gedauert hätte. Jülicher Forschende trugen seinerzeit dazu bei, die Ergebnisse zu bestätigen und die Leistung des Quantenprozessors zu bestimmen. 

Die Mitwirkung an dieser bahnbrechenden Arbeit ist ein gutes Beispiel für die hohe Qualität der wissenschaftlichen Leistungen des Forschungszentrums Jülich, die auch durch den diesjährigen Nature Index bestätigt wird. Die Helmholtz-Gemeinschaft, zu der das Zentrum gehört, belegt nach der Max-Planck-Gesellschaft den 2. Platz auf der angesehenen Leistungsskala. Innerhalb des Forschungsverbundes rangiert Jülich unter allen 19 Helmholtz-Zentren auf dem 3. Platz.  Damit behauptet das Forschungszentrum Jülich seine Position als hochkarätiger Standort innerhalb der nationalen Forschungslandschaft.

Der Nature Index gilt als ein Indikator für die Leistungsstärke institutioneller Forschung. Sein Ranking basiert auf den veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten einer Einrichtung in 82 naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften. Die Auswahl erfolgt von einen unabhängigen Gremium.

Weitere Informationen

Nature Index: Top 50 der deutschen Forschungsinstitutionen

Pressemeldung "Jülicher Forscher trugen zu Googles Nachweis der Quantenüberlegenheit bei"