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Arm und Forschungszentrum Jülich vereinbaren mehrjährige Kooperation

Jülich, 18. Mai 2021 – Der Chip-Designer Arm und das Forschungszentrum Jülich haben heute einen mehrjährigen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist es, in den nächsten Jahren gemeinsam die Portierung und Optimierung wissenschaftlicher Anwendungen für Höchstleistungsrechner auf Arm-basierten Architekturen voranzutreiben. Von Arm stammt die Architektur der Chips, die in praktisch allen Smartphones und den weitaus meisten Tablet-Computern verwendet wird. Daneben finden Arm-Prozessoren zunehmend auch in Superrechnern Verwendung, etwa im japanischen Supercomputer Fugaku, dem derzeit schnellsten Rechner der Welt. Das Arm-Design ist auch die Basis für die Entwicklung der ersten europäischen HPC-Prozessoren innerhalb der europäischen Prozessor-Initiative (EPI Projekt), an der sich das Jülich Supercomputing Centre (JSC) beteiligt.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Analyse und Optimierung exemplarischer Codes für Superrechner auf Arm-basierten Supercomputer-Systemen. Das gemeinsame Team führt Performance-Analysen und Code-Engineering durch und nutzt dabei die spezifischen Eigenschaften der Arm-basierten Hardware, um die Anwendungsleistung weiter zu verbessern. Die dabei identifizierten Code-Anforderungen sollen bei der Entwicklung zukünftiger Technologien und Systeme für Höchstleistungsrechner helfen.

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RotundeEingang des Jülich Supercomputing Centre (JSC)
Copyright: Forschungszentrum Jülich