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Gold für Biotechnologen aus Aachen und Jülich

Jülich, 25. November 2020 – Sie waren das einzige deutsche Team, das es ins Finale des „international Genetically Engineered Machine“ (iGEM)-Wettbewerbs geschafft hatte. Und dort räumte das Team Aachen jetzt richtig ab: Die Studierenden der RWTH, die aus Jülich mitbetreut werden, kamen auf den zweiten Platz, holten eine Goldmedaille und sicherten sich zwei Spezialpreise. iGEM ist ein weltweiter Wettbewerb der synthetischen Biologie, bei dem sich jedes Jahr mehr als 350 Teams aus über 40 Ländern aus der ganzen Welt messen.

Die Teams arbeiten an einem selbstgewählten Projekt. Die Aachener präsentierten in diesem Jahr M.A.R.S.: Mit dem Projekt wollen die Studierenden eine innovative Strategie etablieren, um lichtbetriebene, mitochondrienähnliche Protozellen und einen Bioreaktor zu schaffen, der diese Zellen durch Magnetismus recycelt.

Der iGEM-Wettbewerb wurde 2003 ins Leben gerufen, seit 2014 nimmt auch jedes Jahr ein Team der RWTH Aachen teil. Einer der Team-Betreuer ist Prof. Wolfgang Wiechert, Direktor des Jülicher Instituts für Biotechnologie.

Weitere Informationen:
iGEM Team Aachen
Institut für Bio- und Geowissenschaften, Bereich Biotechnologie (IBG-1)

Pressekontakt:
Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel. 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de