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Elektronenmikroskop am ER-C erhält einzigartige Upgrades

26. Mai 2021

HopfionsDie Forscher wollen magnetische Nanostrukturen untersuchen, die als "Hopfionen" bezeichnet werden.
Copyright: Forschungszentrum Jülich


Das Forschungszentrum Jülich betreibt am Ernst Ruska-Centrum für Mikroskopie und Spektroskopie mit Elektronen (ER-C) einige der leistungsstärksten Elektronenmikroskope Europas, teilweise zusammen mit der RWTH Aachen. Die Instrumente ermöglichen nicht nur, die Struktur und Zusammensetzung von Materialien mit einer räumlichen Auflösung im Sub-Ångstrom-Bereich zu untersuchen, sondern auch ihre lokalen funktionellen Eigenschaften zu bestimmen. Solche Fähigkeiten sind grundlegend für die Entwicklung innovativer neuer Materialien, wie sie für die Informations- und Energietechnologie benötigt werden.

In Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie, darunter dem Schweizer Unternehmen Attolight AG, startete nun ein Projekt mit dem Ziel, bahnbrechende Upgrades für eines der Elektronenmikroskope im ER-C zu installieren. Diese Verbesserungen sollen es ermöglichen, nanoskalige magnetische Strukturen und ihre Dynamik unter Lichteinfluss mit beispielloser räumlicher Auflösung zu analysieren. Das Projekt wird durch den ERC Synergy Grant „3D MAGIC“ des Europäischen Forschungsrats finanziert. 3D MAGIC hat zum Ziel, noch weitgehend unbekannte nanoskalige magnetische Strukturen zu untersuchen, die partikelähnliche Eigenschaften haben und deren Existenz bisher nur theoretisch vorhergesagt wurde.

 

Weitere Informationen (engl.)