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Neubau für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft

Jülich / Erlangen, 12. Dezember 2018 - Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) erforscht und entwickelt Grundlagen, Materialien und Technologien für die klimaneutrale und nachhaltige Energieversorgung zu akzeptablen Kosten. Heute wurde auf dem Südcampus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) Richtfest für den 32-Millionen-Euro-Neubau gefeiert, den das Forschungszentrum Jülich als Außenstelle in Kooperation mit der FAU und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) betreibt. Die Partner bündeln hier ihre Expertise in den Bereichen Material-, Energie- und Prozessforschung.

Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, erläuterte in seiner Begrüßung: "Bisher sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des HI ERN als Gäste der FAU untergebracht, was zu einer hervorragenden Integration der Aktivitäten in der Startphase geführt hat." Mit dem Neubau des HI ERN-Institutsgebäudes und einer ausgezeichneten Infrastruktur würden jetzt ideale Bedingungen geschaffen, um im exzellenten Erlanger Umfeld die Forschung an nachhaltigen und bezahlbaren Energietechnologien voranzutreiben.

Zukunftsvision des Gebäudes von außen her betrachtet mit Menschen im Sonnenschein.Copyright: Gerber Architekten

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, brachte zum Richtfest millionenschwere Bewilligungsbescheide für drei Forschungsprojekte mit. Den innovativen Technologien für Wasserstoff als Energiespeicher ist ein Vorhaben gewidmet: Über fünf Jahre fließen fast 29 Mio Euro in die Entwicklung eines fahrbaren Zugdemonstrators auf Basis der LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen Carrier). Darüber hinaus geht es um Photovoltaik-Forschung: Ein mit knapp 2,5 Mio. Euro über fünf Jahre gefördertes Projekt zielt darauf ab, Versorgungssicherheit sowie die optimale Ausnutzung aller verfügbaren Flächen für Photovoltaik sicherzustellen. Ein weiteres Vorhaben wird über fünf Jahre mit gut 3 Mio. Euro gefördert. Dabei wird eine voll automatisierte Forschungsmaschine zusammen mit den notwendigen Methoden für die kombinatorische Materialentwicklung entwickelt.

Gruppenbild in einem Zelt,  J. Brabec und Peter Wasserscheid halten die FörderurkundenRichtfest für den Forschungsbau des Helmholtz-Instituts Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN). Übergabe der Förderurkunden für zwei Photovoltaik- und einem LOHC-Forschungsprojekt. v.l.n.r.Dr. Siegfried Balleis, Vorsitzender des Unibundes, Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, Prof. Dr. Karl Mayrhofer, Direktor des HI ERN,Prof. Christoph J. Brabec, Direktor des HI ERN,Prof. Dr. Peter Wasserscheid, Direktor des HI ERN, Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen, Hubert Aiwanger, Mdl, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie,ÊProf. Dr.-Ing. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration.
Copyright: Kurt Fuchs

Weitere Informationen:

Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN)

Pressemitteilung der FAU: "Forschungsbau für nachhaltige Energieumwandlung und -speicherung der Zukunft" vom 12. Dezember 2018

Pressemitteilung der FAU: "Aus dem Labor auf die Schiene" vom 19. April 2018

Pressekontakt:

Erhard Zeiss, Pressereferent
Tel.: 02461 61-1841
E-Mail: e.zeiss@fz-juelich.de